Warning: getimagesize(): https:// wrapper is disabled in the server configuration by allow_url_fopen=0 in /kunden/474665_76199/webseiten/wordpress/wp-content/plugins/wp-open-graph/output.class.php on line 306

Warning: getimagesize(https://silke-wuestholz.de/wp-content/uploads/2019/03/smiley-2055524_1920.jpg): failed to open stream: no suitable wrapper could be found in /kunden/474665_76199/webseiten/wordpress/wp-content/plugins/wp-open-graph/output.class.php on line 306
Spaß – eine schiere Provokation

Was bedeutet es, Spaß im Job zu haben? Das Wort Spaß führt zu vielen Assoziationen. Spaß hat im Umgang mit alten und kranken Menschen nichts zu suchen. Spaß ist höchstens was für die “Spaßgesellschaft”, da gehören doch Pflegekräfte und Ärzte keinesfalls dazu. Und bei Krankheit und Alter, also bitte, da hört der Spaß auf jeden Fall auf.

Ist das so?

Ist es nicht, wie so oft, eine Frage der Perspektive und dessen, was ich mit einem Begriff verbinde? Wenn wir im Duden nachschlagen nach dem Wort “Spaß”, dann steht da unter anderem als Erklärung “Freude am Tun”. Wenn wir nun Spaß mit Freude am Tun gleichsetzen, wie klingt das dann für Sie?

Stellen Sie sich vor, Sie haben echte Freude an Ihrem Tun als Ärztin/Arzt oder als Pflegekraft. Weil Sie wissen, dass Ihr Sein und Tun wichtig ist für die Ihnen anvertrauten Menschen. Dass es einen Unterschied macht, ob Sie mit wohlwollenden Emotionen bei der Sache sind, oder ob Sie für sich selbst eher in negativen Gefühlen und Gedanken bezüglich Ihres Berufsalltags verhaftet sind.

Freude am Tun im Angesicht von Krankheit oder Tod?

Ist es da nicht ein Widerspruch, dass es auch fröhlich zugehen darf im Angesicht von Krankheit und Tod? Wenn Sie in sich hineinfühlen und vielleicht sogar an Situationen denken, in denen Sie selbst oder Angehörige krank waren, wie haben Sie das erlebt? Und was war Ihnen angenehm?

Es geht mir hier keinesfalls um einen unsensiblen, respektlosen Umgang mit den uns anvertrauten Menschen. Im Gegenteil. Alles zu seiner Zeit und im rechten Maß, das setze ich voraus.

Allerdings scheint mir das Fröhliche und auch mal ein herzhaftes Lachen im Klinikalltag eher ausgestorben zu sein.

Miteinander lachen, scherzen und mal fröhlich sein, das ist so elementar, um langfristig selbst gesund zu bleiben. Und aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass auch die Patienten häufig dankbar sind, wenn mit ihnen gelacht wird. Dass Sie die Sensibilität für den richtigen Augenblick haben, davon gehe ich natürlich aus.

Spaß haben erlaubt!

So meine ich, dass Spaß haben, auch im pflegerischen und ärztlichen Beruf, erlaubt und wichtig ist.

Erlauben Sie sich, zwischendurch im Team herzhaft miteinander zu lachen (nicht übereinander, versteht sich). Erlauben Sie es sich, trotz der nicht immer einfachen Bedingungen, humorvoll zu bleiben. Denn: Die Arbeit wird weder weniger noch leichter, wenn Sie sich selbst keine Freude und keinen Spaß mehr erlauben.

Was schlimmstenfalls passieren kann: Die Arbeit könnte Ihnen “leichter von der Hand gehen”, wenn eine wohlwollend-fröhliche Atmosphäre in Ihrem Team, auf Ihrer Station oder in Ihrer Praxis vorherrscht.

Tun Sie es sich selbst zuliebe – und für Ihre Mitmenschen. Denn gute Emotionen, Lachen und Optimismus unterstützen Sie im Blick auf Ihre eigene gesunde Karriere.

 

Wenn Sie mögen, schreiben Sie gerne Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen mit dem Thema “Spaß im Job”.

 

Leave a Reply

Direkter Kontakt

Silke Wüstholz

+ 49 (0)160/966 312 65
info@silke-wuestholz.de