Hast Du Spaß bei der Arbeit?

Die Vorstellung, wie “man” bei der Arbeit zu sein hat oder wie “man” seine Arbeit finden soll, ist meist die:

Ich muss meine Arbeit sehr sehr ernst nehmen, wenn ich mal Spaß habe, ist das ganz nett, ansonsten ist meine Arbeit und mein Sein am Arbeitsplatz eine sehr ernste Angelegenheit. Vor allem muss ich funktionieren – meine Kolleg*innen oder Chef*innen dürfen mich nur stark und kontrolliert erleben.

So oder so ähnlich sind nicht selten die Vorstellungen der Menschen von ihrem Sein als Arbeitnehmer*innen. Sie tun meist viel, um dieses Bild und diese Vorstellungen aufrecht zu erhalten.

Spaß haben, Lachen, Leichtigkeit oder Freude an der Arbeit? Fehlanzeige! Arbeit ist schließlich eine ernst zu nehmende Angelegenheit. Man hat viel investiert – eine fundierte Ausbildung oder ein Studium, Fort- und Weiterbildung und nicht zuletzt blickt man auf einige Berufsjahre zurück.

Von den Schwaben kennen wir alle den berühmten Spruch “schaffe, schaffe, Häusle baue.” Immer beschäftigt sein. Bloß kein Müßiggang, denn der ist bekanntlich aller Laster Anfang. Schnell klebt einem der Verdacht der Faulheit an.

Erstaunlich, dass sich diese Glaubenssätze nach wie vor hartnäckig halten. Viele quälen sich über viele Jahre mit ihren Vorstellungen, wie “man” zu sein hat und dem Druck, den sie sich meist selbst machen. In jüngster Zeit hatte ich einige Coachings mit Menschen, denen der Spaß und die Freude an ihrer Arbeit verloren gegangen waren. Sie waren in der Idee verhaftet, stets stark sein zu müssen und hatten sich selbst und ihre Bedürfnisse völlig aus dem Blick verloren. Sie gingen permanent über ihre Grenzen und ignorierten die Warnsignale.

Was sind solche “Warnsignale”?

  • Arbeiten gehen ist vor allem ein Muss und bedeutet zu funktionieren
  • Man fühlt sich ausgelaugt und die Kraft reicht nur noch für die Arbeit
  • Es gibt wenig bis keine Gelegenheiten, zusammen zu lachen
  • Leichtigkeit ist ein Fremdwort
  • Der Körper signalisiert vor allem Müdigkeit
  • Die sozialen Kontakte werden reduziert bis ganz aufgegeben
  • Man erzählt sich selbst und den anderen, alles sei bestens und es gehe einem gut
  • Sich professionelle Unterstützung suchen kommt nicht in Frage

Kommt Dir das von Dir oder von einer Kollegin oder einem Kollegen bekannt vor? Eine kluge Entscheidung ist es dann, sich von einem Coach unterstützen zu lassen. Am Anfang des Prozesses steht die Frage, ob das Arbeitsleben (noch) so ist, wie man es sich vorgestellt hatte. Manche Coachees stellen erstaunt fest, dass ihnen längst die Freude und die Leichtigkeit verloren gingen, sie sich jedoch nicht trauten, hinzuschauen. Im Coaching-Prozess erarbeitet man Strategien, wie man  die erwünschte Veränderung in den eigenen Lebens- und Arbeitsalltag einbauen kann. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die bereits wirksam sind und einem das Leben leichter und schöner machen. Ein Anfang ist es, sich zu erlauben, wieder…. zu tun/zu sein. Das kann zu Beispiel sein, dass man nicht mehr alles so furchtbar ernst nimmt, manche Situationen spielerischer angeht oder eben seinen Humor und sein Lachen zurückgewinnt.

Du steckst fest und Deine (Arbeits-) Freude lässt mehr als zu wünschen übrig? Dann nix wie einen Coaching-Termin ausmachen. Schlimm genug ist es doch schon, oder?

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Silke Wüstholz

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