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Sind Sie gerne bei der Arbeit?

In einem Team in der Klinik zu arbeiten, ist meistens eine große Herausforderung! Dabei ist es ganz egal, ob Sie als Pflegekraft oder als Arzt, als Führungskraft oder als Normalo dort arbeiten. Viele leiden unter den Bedingungen. Angefangen von den ständig anderen Arbeitszeiten und somit anderen Teamzusammensetzungen, bis hin zu den Problemen, die die Arbeit in einem Team ohnehin schon mit sich bringen. Darüber hinaus gibt es noch die interdisziplinäre Zusammenarbeit – und eben die Versorgung der Patientinnen und Patienten. Ganz schön herausfordernd, oder? Da kann man sich doch nur schlecht gelaunt und antriebsarm fühlen, oder? Aber was soll man denn machen? Man kann doch gar nichts machen, oder?

Sind Sie nur noch bei Ihrem Arbeitgeber/ an Ihrem Arbeitsplatz, weil Sie gerade keine andere Option sehen? Versuchen Sie, Ihren Arbeitstag mit möglichst wenig Einsatz hinter sich zu bringen? Wenn ja, wäre das sehr schade. Es kann auch anders sein, nämlich dass Sie erfüllt Ihrer Arbeit nachgehen. In meinem Vergleich mit einem Orchester oder einer Band ist sicher der ein und andere Impuls für Sie und Ihr Team dabei.

Wie ein Orchester

Hören Sie gerne Musik? Spielen Sie vielleicht sogar selbst ein Instrument? Die meisten Instrumente kommen erst im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten zur Geltung. So ist das auch in einem Klinikteam – alle Talente werden benötigt.

Der Vergleich eines Teams mit dem eines Orchesters ist Ihnen sicher nicht neu. Ich möchte Sie jedoch neu erinnern, was ein gutes Orchester ausmacht und bewegen kann.

Wie wir alle wissen, bewegt und bewirkt die Musik sehr viel in uns Menschen. Viele benennen die Musik sogar als große Kraftquelle, dabei ist es unerheblich für die meisten, ob sie sich schöne Musik anhören oder aktiv Musik machen. Hier soll es jedoch um die aktiven MusikerInnen gehen.

Jede/r MusikerIn spielt in der Regel das Instrument, für das sie oder er die meiste Leidenschaft hat. Alles andere wäre sinnlos. In der Regel hat ein Orchester einen Dirigenten, der die Musikstücke mit seinen Musikern einstudiert, um alle Instrumente bestmöglich zum Klingen zu bringen. Am Anfang der Proben klingt so ein neues Stück eher unharmonisch. Der gemeinsame Takt muss gefunden werden, die MusikerInnen müssen aufeinander achten und gut hinhören, damit sich der Klang der einzelnen Instrumente zu einer Melodie zusammenfügt. Der jeweilige Einsatz der diversen Instrumente muss stimmen. Am Ende steht dann Musik für Ohren und Herz im wahrsten Sinne des Wortes. Voraussetzung ist, dass die MusikerInnen ein gemeinsames Anliegen haben: Sie wollen mit ihrer Musik harmonische Klänge und Emotionen transportieren. Sie freuen sich, wenn ihre Stücke auf Resonanz bei den Zuhörerinnen und Zuhörern stoßen. Oft werden starke positive Emotionen durch die Musik ausgelöst.

Das Orchester hört sich dann besonders gut und ergreifend an, wenn sich die Musiker aufeinander einlassen können und miteinander spielen. Das ist dann Gänsehaut pur.

Was das mit Ihrem Team zu tun hat

In einem (Pflege-) Team ist es ebenfalls unerlässlich, aufeinander zu achten. Genauso wichtig ist, dass jedes Teammitglied um die eigenen Stärken weiß und wie sie im Team zum Einsatz kommen können und sollen. Ein Trompeter kann nun mal nicht den Schlagzeuger ersetzen und umgekehrt auch nicht. Darüber sind sich wohl alle einig. Trotzdem werden in Teams oft genau solche Anforderungen gestellt: Man soll eine Aufgabe erledigen, die man nicht (gut) kann. Wenn das Teamklima nicht stimmt, wird es Ihnen vermutlich schwer fallen, solch einen Arbeitsauftrag abzulehnen oder um die notwendige Hilfe zu bitten.

Was macht so ein Klima der Überforderung auf Dauer mit Ihnen als MitarbeiterIn? Um beim Bild des Orchesters zu bleiben: Ihr Instrument müsste dringend gepflegt werden, doch Sie haben keine Zeit. Ihr Dirigent hat Sie auch nicht mehr richtig im Blick. Egal, wie sehr Sie sich anstrengen, es reicht nie. Sie kommen überhaupt nicht mehr zu Ihrem vollen und wunderschönen Klang. Das Musizieren wird Ihnen keine Freude mehr machen. Sie haben keine Lust mehr, Ihr Bestes zu geben – und auch keine Energie mehr.

Wie gut wäre es doch dann, wenn es im Team Menschen gäbe, die Sie mit Ihrem “Instrument” sehen. KollegInnen, die wahrnehmen, dass Sie nicht mehr in vollem Klang sind. Die Ihnen ihre Unterstützung anbieten, damit Sie wieder mit Lust und Leidenschaft “mitspielen” können.

Gesehen und gehört werden

Was braucht es für Sie und Ihr Team, damit Sie im Einklang zusammen spielen können? Dass der gemeinsame Auftritt Spaß macht und Sie erfüllt?

  • Zunächst braucht es eine Standortbestimmung. Welche Musikart soll in Ihrem Team gespielt werden? Klassisch oder volkstümlich? Welche Instrumente werden dann benötigt und wer spielt eigentlich welches Instrument am allerbesten? Wer hat welche Stärken und wie können die am besten eingesetzt und genutzt werden? Natürlich gibt es Tätigkeiten, die so grundlegend sind, dass jede Pflegekraft und jeder Arzt sie beherrschen sollte. Trotzdem gibt es Aufgaben, die muss nicht Jede/r unbedingt besonders gut können. Fragen Sie sich in Ihrem Team, wo die Schätze und Talente der einzelnen Teammitglieder liegen – und wie sie im Team bestmöglich zum Einsatz kommen können. Um im Bild zu bleiben: Wer ist Ihr Schlagzeugtalent? Wer sollte den Bass übernehmen? Und wer kann die Trompete besonders schön spielen?
  • Was können Sie als Team ab sofort schon anders machen, um das Klima für Ihren Arbeitsalltag  zu verbessern? Sollten Sie sich zum Beispiel besser zuhören? Mehr miteinander statt übereinander reden? Können Sie Ihrer Kollegin oder Ihrem Kollegen einfach so etwas Gutes tun?
  • Gibt es eine Fortbildung, die Ihr Team unterstützt, sich (neu) zusammenzufinden? Brauchen Sie eine Intervention als Team, um sich darüber klar zu werden, wie Sie Ihre Arbeitszeit besser für alle gestalten können?
  • Ganz unkompliziert können Sie ein gemeinsames Team-Event einplanen. Zum Beispiel sich ganz ungezwungen nach Feierabend im nächstgelegenen Biergarten  treffen.

Wir Menschen brauchen einander. Ein Schlagzeug klingt in der Band wesentlich besser, als alleine. Es lohnt sich, hinzuschauen und es anzupacken. Noch besser geht das, wenn es in einem geschützten Rahmen stattfindet mithilfe eines Moderators.

Spielt Ihr Team schon zusammen die gleiche Musik? Sprechen Sie mich gerne für Ihr Team an – wir finden sicher ein passendes Angebot für Ihre Abteilung/Ihr Team. Ihr direkter Kontakt als E-Mail: info@silke-wuestholz.de oder telefonisch unter 0160 966 312 65

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