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Motivation kann langfristig erhalten bleiben

Oft können wir uns schneller mit anderen Menschen verbinden (und verbünden), wenn wir uns darüber austauschen, keine Lust zu haben und die Umstände zu beklagen.

Doch wie bleibt man kontinuierlich motiviert? Geht das überhaupt? Und was braucht es dafür? 

Nicht zuletzt die wichtigste Frage: Was hast Du persönlich davon, wenn Du motiviert bei der Arbeit bist?

Die äußeren Umstände, die Verdichtung der Arbeiten und die gestiegenen Anforderungen an uns Menschen scheinen eher mehr, als weniger zu werden. Oftmals fehlt die Anerkennung für Geleistetes durch Kolleg:innen, Chef:innen und, gerade im Gesundheitswesen oft benannt, durch die Gesellschaft.

Berufe im Gesundheitswesen werden als herausfordernd und fordernd erlebt. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist man sehr darauf angewiesen, dass das Miteinander funktioniert, sowohl im Kernteam als auch mit den anderen Disziplinen. Die gegenseitige Erwartungshaltung ist hoch, die Arbeit kann durch die Gegebenheiten selten wirklich zu einem sichtbaren Ende gebracht werden.

Da kann einem die Motivation schon mal abhanden kommen bei all dem, was auf einen einwirkt. Du überträgst das bitte auf Deinen persönlichen Alltag.

Es ist durchaus möglich und erstrebenswert ist, die eigene Motivation zu pflegen und zu erhalten. 

Motivationspflege

  • Übereinstimmung der persönlichen Werte und Bedürfnisse mit den Tätigkeiten und dem Platz, an dem man ist. Denn wenn man permanent Kraft aufwenden muss, um sich die Dinge schönzureden, kann man kaum motiviert bleiben.
  • Regelmäßig Fort- und Weiterbildungen besuchen. Eine Teilnehmerin berichtete, wie sie sich über all die Jahre persönlich weiterentwickeln konnte, weil sie sich ihre Offenheit für Neues behalten konnte, neugierig blieb und eben fortbilden ließ. Gerade der Austausch im Seminarraum zum Thema und in der Gruppe wirken enorm motivierend. Man kommt zum Beispiel zu der Erkenntnis, dass man hier und da schon richtig gut ist/auf dem für sich richtigen Weg ist. Oder man hat ganz neue Erkenntnisse, die einen im Berufsalltag weiterbringen.
  • Rückmeldungen/Resonanz aktiv einfordern. Wir vergessen im Alltag häufig, uns gegenseitig laut zu sagen, dass die andere Person hier was Tolles geleistet hat oder ihr Tun oder Verhalten in einer bestimmten Situation gut und wichtig war. Ein Grund ist, dass wir der Meinung sind, dass die/der Andere das doch sicher selbst weiß. So möchte ich an der Stelle ermutigen, lieber einmal zu oft den Kolleg:innen eine schöne Rückmeldung zu geben. Eine gegenseitige „positive Dusche“ am Ende des Arbeitstages macht gute Laune und motiviert, am nächsten Tag mit guter Stimmung zur Arbeit zu kommen, weil man sich freut.
  • Du kannst mehr beeinflussen, als Du denkst! Auch das war eine Erkenntnis des Tages für die Teilnehmerinnen, dass wir ganz schön viel in der Hand haben. Manches können wir zwar nicht entscheiden, jedoch beeinflussen.
  • Eigene Ressourcen sind ein wichtiger Bestandteil, um motiviert bleiben zu können. Hierzu zählen all die Dinge, die es zum Erhalt der seelischen Gesundheit auch braucht: Familie, Freund:innen, Hobbies, etc. Also ein nährendes Netzwerk und wohltuende Aktivitäten.
  • Wirksamkeit und Selbstwirksamkeit erleben. Bei Handarbeiten hat man schnell ein sichtbares Ergebnis. In Berufen im Gesundheitswesen kann man die eigenen Erfolge meistens nicht direkt erleben. Der Genesungsprozess geht für die Patient:innen zu Hause weiter, von Angehörigen bekommt man nicht zwingend das Feedback, dass die tröstenden Worte goldrichtig waren. So muss man genau hinschauen, wo man eben doch etwas bewegt und bewirkt im Arbeitsalltag. Am besten reflektierst Du immer wieder und schaust, wo Du eben doch etwas bewirken konntest. Das können auch die „kleinen“ Dinge sein.

 

Natürlich darf es immer die Tage geben, an denen man weniger motiviert ist. Allerdings sollte es einem zu denken geben, wenn man chronisch unmotiviert ist. Dann gilt es eben zu fragen, ob man noch am für sich passenden Platz ist.

Ganz persönlich haben wir mehr Lebensqualität wenn wir das, was wir beruflich tun, motiviert tun.

Was kannst Du tun, wenn Du Deine Motivation verloren hast?

Dann ist es Zeit, hinzuschauen, was genau los ist. Entweder findest Du in Deinem Umfeld eine Person, mit der Du das konstruktiv besprechen kannst. Ansonsten darfst Du Dich gerne für ein Coaching bei mir melden.

Bei Dir im Team ist die Motivation abhanden gekommen? Dann ist ein Teamcoaching angesagt.

Melde Dich zur Terminklärung oder bei Fragen gerne via info@silke-wuestholz.de oder über das Kontaktformular.

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