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Inspektion für die Seele

Läuft es wirklich leicht bei Ihnen?

Heute möchte ich über mein Fahhrad schreiben. Das mag zunächst ungewöhnlich anmuten in einem Blogartikel mit Tipps für’s gute Leben. Sie werden jedoch beim Lesen feststellen, dass mein Fahrrad und das “richtige” Leben doch einiges miteinander zu tun haben.

Aber von vorne. Mein Fahrrad und ich, wir sind bereits seit 2001 zusammen. Ich erinnere mich noch ganz genau an meine Zeit davor, die Suche nach dem für mich “richtigen” Rad. Es musste was aushalten können. Es sollte reisetauglich sein. Es musste meinen PKW ersetzen. Praktisch und pflegeleicht sollte es sein – und auf dem neuesten technischen Stand. Ich wälzte viele Kataloge und Radhefte – und irgendwann war klar, SO muss mein neues Rad sein. Es gab dann diesen einen Händler in der Stadt, der diese Marke führte. Ich erinnere mich noch an die erste Begegnung mit ihm in seinem Laden. Wie er sich meine Wünsche anhörte, wie er Rückfragen hatte, er fragte sogar bei dem ein oder anderen Wunsch, ob ich das wirklich wolle, denn das würde nicht ganz billig werden. Ich wollte. Unbedingt. Und so begann nicht nur eine Beziehung zu meinem Fahrrad, sondern auch eine Kundenbeziehung zu meinem Radhändler.

Natürlich brachte ich anfangs mein Rad brav jedes Jahr zur Inspektion. Da legte ich viel Wert drauf. Schließlich war das Rad teuer und ein hochwertiges noch dazu. Außerdem hatte ich kein Auto mehr und war (und bin) somit auf mein Fahrrad angewiesen.

In der Zwischenzeit ist mein Fahrrad etwas in die Jahre gekommen, so wie auch ich älter wurde. Ich brachte es nicht mehr ganz so engagiert zur Inspektion. Man will ja auch “sparen”. Ich fand dann alle möglichen Begründungen, keine Inspektion mehr zu brauchen.

Doch kürzlich passierte es: Ich konnte das Geräusch beim Treten nicht mehr ignorieren. Es war eindeutig. Und dann brach auch noch eine Sattelfeder. Ich dachte, das verbinde ich doch direkt mit einer Inspektion, kann ja nicht schaden…. Sie ahnen, es hatte einige von mir unbemerkte Wehwehchen, mein geliebtes Rad. So gab es für den Fahrradprofi meines Vertrauens einiges zu tun. Zum Glück ist er da mit Leidenschaft dabei.

Der kleine, aber gravierende Unterschied

Schon auf dem Heimweg merkte ich einen gravierenden Unterschied beim Fahren: Es lief wieder leicht. Schalten, bremsen, treten – wie neu. Ich flog heute fast, so leicht radelte ich.

Beim Fahren dachte ich mir, dass es eben genauso ist, wie im “richtigen” Leben. Wir merken es oft gar nicht mehr recht, dass es nicht mehr leicht geht, weil wir uns schon so sehr an “schwer” gewöhnt haben. Uns fallen auch viele gute Begründungen dafür ein, warum alles so schwierig ist, wie es ist.

Warum es uns so schwerfällt, zur Arbeit zu gehen – na ja, muss halt. Arbeit darf ja nicht leicht sein.

Pause machen und inne halten – nö, lieber nicht, verpasst man vielleicht was Wichtiges.

Endlich mal zum Coaching gehen – ach nö, da könnte ja rauskommen, dass es was zu verändern geben könnte und es einem nachher besser gehen könnte.

Oder doch endlich das längst fällige Klärungsgespräch mit dem besten Freund führen, weil es nur noch anstrengend ist. Ach nö, zu gefährlich, es könnte ja wieder gut werden.

Viele gute Gründe

Wir sind wahre Meister*innen im guten Gründe finden, das für uns Gute nicht zu tun. Doch stellen Sie sich vor, es darf auch bei Ihnen leicht laufen in Ihrem Leben. An Ihrem Arbeitsplatz. In Ihrer Familie, Ihrem sozialen Umfeld. Probieren Sie es aus. Seien Sie Gestalter*in Ihres Lebens – Sie haben es selbst in der Hand. Machen Sie regelmäßig Selbstinspektionen und erlauben Sie sich zu spüren, ob es für Sie noch leicht ist in Ihrem Leben. Oder ob eben die “Kette” mal wieder gefettet und gepflegt werden sollte.

Ich war heute jedenfalls froh, dass sich mein Fahrrad wieder so leicht fahren lässt. Oft sind Lösungen für Lebensprobleme einfacher zu finden, als Sie glauben.

Wenn Sie sich alleine nicht herantrauen an Ihre Themen – rufen Sie an und vereinbaren Sie einfach einen Coachingtermin. Tel. 0160 966 312 65 oder via Mail info@silke-wuestholz.de

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